Abteilung für Anästhesie

Menschliche Zuwendung und moderne Technik sind in unserer Abteilung eine Selbstverständlichkeit! Die Abteilung für Anästhesiologie versorgt mit einem kompetenten Team mit 5 Fachärzten und 6 Fachpflegern/schwestern die Bereiche:
  • Anästhesie und Schmerztherapie
  • Organisatorische Leitung der Intensivstation
  • Mitarbeit in der Notfallmedizin (Notarzt / Notaufnahme)
Die Abteilung für Anästhesiologie und Intesivmedizin unterstützt die anderen Abteilungen und nimmt deshalb eine besondere Stellung im Krankenhaus ein. Die Betreuung der Patienten vor, während und nach einer Narkose bzw. örtlichen Betäubung steht dabei im Vordergrund.
Häufig sind Sorge und Angst des Patienten vor der Narkose und deren Risiken größer als die vor der Operation. Besondere Bedeutung haben deshalb der persönliche Kontakt des Narkosearztes mit dem Patienten und das vertrauensvolle Gespräch zwischen beiden. Diesen Kontakt soll u.a. die Anästhesieabteilung vermitteln.
Patienten mit hohem Operationsrisiko werden auf der Intesivstation betreut. Hier erfolgt auch die Behandlung anderer schwerkranker bzw. schwerstverletzter Patienten, die dort rund um die Uhr versorgt werden.

Die Allgemeinanästhesie

Die Allgemeinanästhesie (Narkose) schaltet das Bewusstsein und das Schmerzempfinden im ganzen Körper aus. Sie befinden sich vom Beginn der Narkose bis zu ihrem Ende in einem ruhigen, schlafähnlichen Zustand.
 
 
 
 
 

Die Regionalanästhesie (und Lokalanästhesie)

Die Regionalanästhesie beseitigt das Schmerzempfinden in bestimmten Körperregionen.

Bei der Spinal- und Periduralanästhesie werden die Schmerznerven, die zum Rückenmark führen, in bestimmten Bereichen ausgeschaltet. Es wird das Lokalanästhetikum mit einer Nadel in den mit Hirn-Rückenmarksflüssigkeit gefüllten Raum (Liquorraum) eingespritzt. Die Wirkung tritt bereits nach wenigen Minuten ein, im Regelfall wird nicht nachgespritzt.

Die Spinalanaesthesie wird heute von den meisten Frauen beim Kaiserschnitt gewünscht.In Einzelfällen wird der Anästhesist planmäßig zur Unterstützung bei Eingriffen hinzugezogen, ohne dass eine Narkose durchgeführt wird (anästhesiologisches Standby z.B. bei Vorliegen von Risikofaktoren oder bevorzugt bei Augenoperationen).

Stand by

In Einzelfällen wird der Anästhesist planmäßig zur Unterstützung bei Eingriffen hinzugezogen, ohne dass eine Narkose durchgeführt wird (anästhesiologisches Standby z.B. bei Vorliegen von Risikofaktoren oder bevorzugt bei Augenoperationen).

Im Aufwachraum

Betreuung im Aufwachraum durch Fachpflegepersonal
Hier werden die Patienten nach der Operation und Narkose betreut und die lebenswichtigen Körperfunktionen überwacht.

 

 

 


Intensivstation

Die Versorgung schwerkranker Patienten erfolgt auf der Intensivstation. Die Anästhesisten sorgen im speziellen für die Kreislaufstabilisierung, ggf. künstliche maschinelle Beatmung und künstliche Ernährung. Dabei kommt zwar modernste Technik zum Einsatz, aber stets steht der Patient als Mensch im Mittelpunkt.

Schmerztherapie

Spezielle Schmerztherapie bedeutet die Behandlung von Patienten, deren Schmerzen nicht mehr als Signaloder Warnfunktion zu verstehen sind, sondern bereits einen eigenständigen Krankheitswert erlangt haben.