Einweisungsdiagnosen
Patienten mit den unterschiedlichsten Erkrankungen werden bei uns behandelt. Nachfolgend erhalten Sie einige Erläuterungen zu häufigen Einweisungsdiagnosen der geriatrischen Rehabilitation:
1. Wir behandeln Patienten mit gefäßbedingten Gehirnfunktionsstörungen, insbesondere Schlaganfallpatienten. Nach der Akutbehandlung sollten Schlaganfallpatienten so bald als möglich einer speziellen Behandlung zugeführt werden. Von physiotherapeutischer Seite her arbeiten wir nach dem Bobath-Konzept. Das gesamte Pflegepersonal ist in der speziellen Lagerung von Schlaganfallpatienten geschult.
Damit können Folgen - wie der Ausbildung einer Spastik - entgegen gewirkt werden. Patienten mit Störungen der Sprachfunktion, Schluckstörungen und Gedächtnisstörungen werden von unseren Logopäden betreut. Störungen der Grob- und Feinmotorik werden ergotherapeutisch behandelt. |
2. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Nachbehandlung von operativ versorgten Frakturen, Schenkelhalsbrüchen (TEP, Osteosynthese) und Z. n. Kniegelenkersatz.
Außer spezieller krankengymnastischer und ergotherapeutischer Behandlung steht ein Bewegungsbad zur Verfügung, wovon die meisten Patienten gerne Gebrauch machen. Unsere Ergotherapeuten kümmern sich um die spezielle Hilfsmittelversorgung und Anpassung. Im Bedarfsfall wird ein diagnostischer Hausbesuch durchgeführt, bei dem auch Hilfsmittel im häuslichen Bereich angepasst werden können. |
3. Entzündliche und degenerative Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. |
4. Ischämische Herzkrankheiten - überwiegend Z. n. akutem Myokardinfarkt und nach Bypass-Operationen. Hierbei ist ein gezieltes und dem Zustand angepasstes Kreislauftraining unter ärztlicher Überwachung erforderlich. Gleichzeitig soll eine psychische Stabilisierung der Patienten erreicht werden. Selbstverständlich stehen die üblichen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, wie im Akutkrankenhaus, zur Verfügung.
|
5. Periphere arterielle Verschlusskrankheit und Z. n. Amputationen.
Ziel ist eine rasche Wundheilung und bedarfsweise zügige Prothesenversorgung. |
6. Neurologische Erkrankungen wie M. Parkinson, Lumboischialgie, Z. n. Bandscheibenprolaps. Unsere Parkinsonpatienten profitieren von der speziellen Parkinsongymnastik. Wir haben eine Parkinsongruppe, die auch noch nach Entlassung des Patienten ambulant besucht werden kann. Bewegungsbäder sind bei vielen neurologischen Erkrankungen von erheblichem therapeutischem Nutzen.
|
7. Stoffwechselerkrankungen, insbesondere Diabetes mellitus und Ernährungsmangelkrankheiten. |
8. Bei spezifischen geriatrischen Funktionsstörungen haben wir Trainingsprogramme, z. B. bei Stuhl- und Harninkontinenz, Gangstörungen, Gleichgewichtsstörungen, Sturzgefährdung.
|
9. Zustand nach schweren chirurgischen Eingriffen. Wir können Infusionsbehandlungen, spezielle Diäten, intensive pflegerische und physikalische Betreuung anbieten.
|





zurück 