Aphasie = SprachstörungSprechen Verstehen Schreiben Lesen Sprachstörungen im Erwachsenenalter sind in der Regel Aphasien.
Aphasien sind zentrale Sprachstörungen, die linguistisch als Beeinträchtigung in den verschiedenen Komponenten des Sprachsystems zu beschreiben sind. Die aphasischen Störungen erstrecken sich auf alle expressiven und rezeptiven Modalitäten, d.h. auf Sprechen und Verstehen, auf Lesen und Schreiben. Als Aphasie bezeichnet man im deutschsprachigen Raum Störungen, die erst nach Abschluss des Spracherwerbs auftreten. UrsachenBei folgenden Grunderkrankungen können Sprachstörungen/Aphasien auftreten:
Neuropsychologische BegleiterscheinungenAußerdem können folgende nichtsprachliche Symptome die Kommunikation zusätzlich beeinträchtigen:
Dysarthrie = Sprechstörung
Sprechstörungen im Erwachsenenalter sind zentral oder peripher bedingte motorische Störungen der ausführenden Sprechorgane. Sie äußern sich in mangelnder Artikulationsgenauigkeit und -geschwindigkeit und/oder durch Störungen im Sprechablauf. Man kann Sprechstörun-gen mit Problemen der Artikulation und Sprechstörung mit Problemen des Sprechablaufs (Redeflusstörungen) unterscheiden. Inhalt der Sprachtherapie
Veränderung des Stimmklangs
Was ist Schlucktherapie?Die funktionell orientierte Schlucktherapie umfasst Behandlungsmethoden, die auf die Therapie von Menschen mit Schluckstörungen abgestimmt wurden.
Ursachen einer Schluckstörung
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Zielbereiche
BehandlungsformenVor jeder Behandlung wird eine der Störung und dem Leistungsvermögen des Patienten oder der Patientin entsprechende logopädische Diagnostik durchgeführt, welche die sprachliche und kommunikative Leistung der Betroffenen umfasst. Danach werden entsprechende Therapieziele festgelegt, und die Behandlung wird in Einzeltherapie begonnen. Parallel dazu wird Angehörigenberatung durchgeführt. Ggf. findet die Therapie in Intervallen und/oder Intensiv-therapie statt. Bei Transport- oder Gehunfähigkeit kann die Behandlung im häuslichen Bereich des Patienten erfolgen.
Ziel der Behandlung in der GeriatrieDas allgemeine Behandlungsziel ist, dem Aphasiker sprachliche Kommunikation im Alltag wieder zu ermöglichen. Da eine sprachliche Rehabilitation im Sinne einer wirklichen Heilung meist nicht möglich ist, muss der Patient lernen, mit seinen reduzierten sprachlichen und/oder gestischen Ausdrucksmöglichkeiten Gesprächsituationen zu bewältigen. Es werden nicht Wörter bzw. Sätze gelernt, sonder Sprachprozesse aktiviert und reorganisiert. Der Erfolg der logopädischen Therapie kann daher nicht nur an der Verbesserung der linguistischen Fertigkeiten des Patienten gemessen werden. Von entscheidender Bedeutung ist die Verbesserung der kommunikativen Kompetenz des Patienten, die sich positiv auf dessen allgemeine Lebensqualität auswirkt.
UrsachenBei folgenden Grunderkrankungen/Ursachen können sprechstörungen auftreteten:
Störungen der Sprechmotorik: Cerebrale Durchblutungsstörungen/Schlaganfall, Schädel-Hirn-Traumata, Hirntumore, Hirnoperationen, Cerebrale entzündliche Prozesse (z.B. Enzephalitis), Morbus Parkinson, Bulbärparalysen, Multiple Sklerose, amyotrophe Lateralsklerose, Myastenia gravis, Ataxien, Dystonien, lokale organische Schädigungen. Sprechapraxie: Sprechapraxien sind Störungen der Planung der Sprechmotorik, die nicht durch eine Funktionseinschränkung der am Sprechakt beteiligten Organe zu erklären sind. Es handelt sich vielmehr um eine Störung in der Planung der Sprechmotorik. Es besteht fast immer eine Kombination mit einer Aphasie (Sprachstörung). Ziel der Behandlung in der Geriatrie: Das allgemeine Behandlungsziel ist, dem Patienten sprachliche Kommunikation im Alltag wieder zu ermöglichen bzw. die sprechmotorischen Fertigkeiten des Patienten zu stabilisieren, zu verbessern oder zu normalisieren. Da eine sprachliche Rehabilitation im Sinne einer wirkliche Heilung bei neurologisch bedingten Sprechstörungen oft nicht möglich ist, müssen diese Patienten lernen, mit ihrem reduzierten sprechmotorischen und/oder gestischen Ausdrucksmöglichkeiten sowie mit Hilfe der Schriftsprache und/oder Kommunikationstafel Gesprächssituationen zu bewältigen. Beispiele für StörungsmekmaleStörungsmerkmale der am Schlucken beteiligten Organe:
Zunge: Lähmung der Zunge Lippen: unvollständiger Lippenschluss Kehlkopf: Flüsterstimme Kiefer: eingeschränkte Mundöffnung Gaumensegel: Näseln Bereiche der Schlucktherapie
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Logopädie
Menschen jeden Lebensalters können in die Situation kommen, logopädische Hilfe zu benötigen. Logopädische Therapie zielt immer auf eine möglichst optimale Teilnahme der Betroffenen an familiären, sozialen, beruflichen und gesellschaftlichen Prozessen.





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